Weibliche C-Jugend besiegt Spitzeneiter in begeisterndem Spiel

HSG -  JSG Klein-Auheim / Hainburg    22:17  (12:8)                       

Ein Woche nach der klaren Auswärtsniederlage erwarteten die Mädels der HSG den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Klein-Auheim und Hainburg.

Das Team von Trainerin Anna Passing hatte sich fest vorgenommen, dem Tabellenführer mit Einstellung und Willen Paroli zu bieten. In der Abwehr wurden die Gegnerinnen am Kombinationsspiel gehindert und schnell konnten sich die Baggerseepiratinnen einen 4:1 Vorsprung erarbeiten. Nach einer Auszeit der Gäste konnten die HSG´lerinnen zwei weitere Treffer zum 6:1 erzielen, ehe die Spielgemeinschaft aus Klein-Auheim und Hainburg in der Offensive erfolgreicher wurde. Einige leicht vergebene Würfe und zwei Unaufmerksamkeiten in der stark arbeitenden Abwehr führten zu einem Zwischenstand von 7:5. Die HSG-Trainerin zog die grüne Karte und führte so das Team wieder in die Erfolgsspur. Mit konsequenter Deckungsarbeit und Teamarbeit konnten die Mädels der weiblichen C-Jugend die körperlich starken Gegenspielerinnen am Abschluss hindern und selbst weitere Treffer erzielen. Die 12:8 Halbzeitführung war Resultat der aufmerksamen und konzentrierten Abwehrarbeit.

In der zweiten Halbzeit wurde der Vorsprung zunächst gehalten. Beim Stand von 15 : 10 musste die HSG eine Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen und verlor für kurze Dauer die Linie. Die JSG Klein-Auheim / Hainburg nutzte diese Phase und kam in der Folge auf 16 : 14 heran. Nach ein paar deutlichen Worten von der Seitenlinie stand die HSG-Abwehr wieder felsenfest. Ein Zwischenspurt brachte wieder einen 5-Tore-Vorsprung. Die Gegenwehr der Gäste war nach dem 20:15 erloschen. Die HSG´lerinnen spielten bis zum Ende konzentriert durch. Der 22 : 17 Endstand nach 50 Minuten war hochverdient.

Der klare Sieg über den Spitzenreiter war Ergebnis des stärkeren Willens des gesamten Teams. Das nächste Spiel bestreitet das Team in vier Wochen bei der punktgleichen JSG Flieden / Neuhof in der Rhön nach der Herbstpause.

„Die Mädels haben heute gezeigt, was in Ihnen steckt. Auch körperliche Unterlegenheit im eins gegen eins haben wir mit Einsatz und Kampfgeist wett gemacht. Ich konnte viele unserer im Training einstudierten Spielzüge sehen. Mehrmals haben wir in der Abwehr perfekt zusammengearbeitet und im Angriff konnten wir uns mit Doppelpässen entscheidenden Freiraum schaffen.“, fasste eine erleichterte Trainerin Anna Passing nach dem Spiel zusammen.

„Die Ergebnisse der ersten drei Spieltage zeigen, dass in der Gruppe alles möglich ist. Am Ende wird die Mentalität über die Platzierung entscheiden.“, ergänzte Betreuerin Andrea Graf.

Es spielten: Nelly Behrmann, Tea Bogdanovic, Anna-Lena Graf, Mia Grimm, Hannah Lanzendörfer, Sophia Keller, Lena Merbach, Luisa Müller, Nina Rebel, Alanis Roth, Isabell Unger