HSG zeigt im Spitzenspiel zwei Gesichter

SG Bruchköbel vs. HSG Rodgau Nieder-Roden 29:21 (14:14)

DAS Topspiel der Bezirksoberliga der weiblichen C-Jugend – Saison 2018/2019 – bestritten die beiden verlustpunktfreien Teams der SG Bruchköbel und der HSG Nieder-Roden.

Von Beginn an sahen die Zuschauer eine hochklassige und spannende Partie. Der aggressiven Defensive der Gastgerberinnen aus dem Main-Kinzig-Kreis begegneten die HSGlerinnen mit Tempo und sicherem Passspiel. So gestaltete sich der Anfang ausgeglichen, wobei die Mädels aus Rodgau immer ein Tor vorlegten.

Beim Stand von 5:6 verwandelten die Gäste einen Siebenmeter sicher. Danach hatten die Mädels der HSG ihre beste Phase und spielten wie aus einem Guss. Über 6:8 und 7:11 konnten sie sich klar absetzen. Diesen Lauf konnte auch eine Auszeit des Gastgeber-Coaches nicht stoppen. Bis zur 20. Minute wurde der Vorsprung auf 8:14 ausgebaut. Doch dann kam unerwartet ein Bruch in das – die mitgereisten Fans begeisternde – Spiel der Baggerseepiratinnen. Freie Würfe verfehlten das Tor und in der Abwehr wurden die Gastgeberinnen zu einfachen Abschlüssen eingeladen. Bis zur Halbzeit lief bei dem Team aus Nieder-Roden nichts mehr zusammen und so wurde der 6-Tore-Vorsprung vollständig aus der Hand gegeben.
Mit 14:14 ging es in die Pause.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die Mädels der HSG Nieder-Roden fanden nicht mehr in die Erfolgsspur der ersten 20 Minuten zurück. Bis zur 35. Minute nutzten die Bruchköblerinnen die Abschlussschwäche der Gäste und erarbeiteten sich einen 3-Tore-Vorsprung. Der Rückstand konnte bis zum Ende der Partie nicht mehr verkürzt werden. Die weibliche C-Jugend der SG Bruchköbel spielte nun mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers die restlichen Minuten souverän herunter. Der Endstand von 29:21 ist bei Bewertung der 50 Minuten zu deutlich, der klare Erfolg der Gastgeberinnen letztlich verdient.

Die Mädels der HSG waren auf die Spielweise des Tabellenführers sehr gut eingestellt und konnten die erwarteten Tempo-Gegenstöße der Bruchköblerinnen fast über die gesamte Spielzeit verhindern. „Es ist mir unerklärlich, wie wir unsere Struktur von einer auf die andere Minute verlieren konnten. Wir hatten die starke Offensive des Tabellenführers in den ersten 20 Minuten klar im Griff.“, fasste eine sichtlich enttäuschte Trainerin Anna Passing nach der Partie zusammen.

Den Mädels bleibt zur Regeneration nur wenig Zeit. Bereits 28 Stunden nach dem Abpfiff des aufreibenden Spiels steht das Nachholspiel gegen die JSGwC Dreieich/Götzenhain in Götzenhain an.

Es spielten:
Alanis Roth, Anna-Lena Graf, Hannah Lanzendörfer, Lia Frisch, Lina Aehlen, Linda Hauch, Luana Vogel, Luisa Müller, Mia Grimm, Nele Simon, Nelly Behrmann, Sophie Eberlein, Sophia Keller und Tea Bogdanovic